Der Hund heulte jede Nacht um Punkt elf

Jede Nacht, pünktlich um elf, fing es an. Kein Bellen, sondern ein langgezogener, klagender Ton. Der Wind trug ihn vom Feld hinterm Haus direkt an mein Schlafzimmerfenster. Die Nachbarn im kleinen Dorf auf Rügen steckten schon die Köpfe zusammen. Frau Schröder von gegenüber hatte mir am zweiten Abend eine Whatsapp geschrieben: „Anna, mach was. Das Vieh hört gar nicht mehr auf. Mein Mann will schon die Polizei rufen. Wegen Ruhestörung.“ Ich hatte mir das Ferienhaus meiner Großmutter Helga anders vorgestellt. Hier wollte ich meinen Kopf frei kriegen, endlich mal durchschlafen, ohne dass das Handy klingelt und mein Onkel Karl-Heinz wieder ein neues Drama macht.

Die Sache mit dem Erbe war nämlich die reinste Hölle. Meine Großmutter hatte mir, ihrer einzigen Enkelin, das kleine Reetdachhaus am Bodden überschrieben. Eine Schenkung, ganz offiziell, beim Notar in Stralsund. Aber als Onkel Karl-Heinz und seine Frau Gabi davon Wind bekamen, war der Teufel los. „Anna, du verstehst das nicht, aber wir haben ein Anrecht darauf“, hatte er ins Telefon gebrüllt, während ich meine Koffer packte. „Wir sind die Familie! Was willst du, ein junges Ding, ganz allein mit so einem großen Haus? Vermiet es uns doch, wir zahlen dir einen fairen Preis. Einen sehr fairen Preis.“ Fünfzig Euro Kaltmiete. Für ein Haus mit drei Zimmern, Sauna und Obstgarten. Das war sein ernst gemeintes Angebot. Ich hatte einfach aufgelegt und war die dreieinhalb Stunden von Berlin hier hochgefahren.

Der Heulton kam wie gesagt Punkt elf. In der dritten Nacht zog ich mir meine Gummistiefel über und ging mit der Taschenlampe raus in den Nieselregen. Am Ende der Wiese, direkt vor der alten Dornenhecke, saß er. Kein großer, gefährlicher Köter, sondern ein mittelgroßer, strubbeliger Mischling mit einem sandfarbenen Fell und viel zu großen Ohren. Er war so dünn, dass ich jeden Wirbel seiner Wirbelsäule unter dem nassen Fell sehen konnte. Sein Heulen brach mitten in der Melodie ab, als mein Lichtkegel ihn traf. Seine Augen reflektierten die Lampe in einem unheimlichen, fast wissenden Bernstein-Gelb. Dann machte er kehrt und verschwand, nicht wegrennend, sondern zielstrebig trabend, im nassen Gras der Salzwiesen.

Am nächsten Morgen sprach ich Herrn Hansen an, unseren Nachbarn. Ein alter Fischer, der hier jeden Stein und jede Geschichte kannte. „Herr Hansen, wem gehört der Hund, der da nachts so jault? Der sieht völlig verhungert aus.“ Der alte Mann zog an seiner Pfeife. „Hund? Deine Oma Helga hatte nie einen Hund. Die mochte nur Katzen. Ihre rote Kitty. Die ist ihr ja damals nachgelaufen, tagelang, als sie ins Krankenhaus kam. Aber die ist schon ein halbes Jahr später gestorben. Hinterm Schuppen, ganz friedlich. Kein Hund.“ Ein Schauer kroch mir über den Rücken. Ein Hund, den keiner kennt, der aussieht wie ausgehungert und jede Nacht zu einer Geisterstunde heult? Das war mir nicht geheuer.

Am Wochenende beschloss ich, den Schuppen aufzuräumen. Meine Oma war eine Sammlerin gewesen, das ganze Gerümpel von Jahrzehnten lag unter einer dicken Staubschicht. Zwischen alten Fischernetzen, Konservengläsern und Holzkisten fand ich eine kleine, mit einem abgewetzten Lederriemen verschnürte Truhe. Ich kannte sie von einem alten Foto. Das „Notfall-Kästchen“. Ich knackte das billige Vorhängeschloss mit einem Schraubenzieher. Drinnen lag ein geöffneter, vergilbter Briefumschlag, ein paar lose Schwarzweißfotos und eine alte Ansichtskarte vom Kreidefelsen. Der Brief war an meine Oma adressiert, die Adresse in einer krakeligen Handschrift.

„Helga, ich komme zu spät. Alles ist anders gekommen. Das mit unserem Sohn Werner war ein Fehler, und ich habe ihn gemacht. Ich habe ihn vom Hof gejagt, ich Narr. Wie konnte ich so blind sein? Er ist nicht abgehauen ins Blaue, wie ich dachte. Er hat bei meiner Schwester Trude in Saßnitz gelebt, all die Jahre. Und er hat eine Tochter. Unser Enkelkind heißt Klara. Ich habe sie nie im Arm gehalten. Ich habe Angst hinzufahren. Die Scham frisst mich auf. Wenn Du dies liest, bin ich vielleicht schon nicht mehr. Hol sie heim. Dein, Johann.“

Ich starrte auf das Datum. 1986. Meine Oma, die Frau, die ich für das offenste und direkteste Wesen der Welt gehalten hatte, hatte eine Tochter? Meine Mutter war Einzelkind gewesen, das stand doch fest. Ich griff zum Telefon und rief meine Mutter in Hamburg an. „Mama, wer ist Klara?“ Die Stille in der Leitung war so tief, dass ich das Rauschen des Meeres hörte. Dann ein Zischen, das wie ein leises Weinen klang. „Wie hast du den Namen…? Woher weißt du…?“ „Mama, red mit mir.“ „Ach, Anna. Mutter hat ihr Leben lang nach diesem Mädchen gesucht. Nach ihrem Sohn Werner hat sie nie gesucht, der war ihr zu ähnlich. Sturkopf. Aber das Kind. Sie hat jede Woche beim Einwohnermeldeamt angerufen. Aber es gab keine Klara Werner in ganz Mecklenburg-Vorpommern. Keine, die zur Geschichte passte. Das war ihr größter Kummer. Sie hat mir das erst auf dem Sterbebett gebeichtet, als das Morphium sie schon ganz weich gemacht hatte. Sie sagte, sie hätte diese Tragödie mit ins Grab genommen, um mich zu schützen. Um mich nicht zu belasten. Aber jetzt kommt es doch hoch, was?“

Als ich auflegte, fühlte ich mich wie betäubt. Um Punkt elf ging ich mit einer Decke auf die Veranda, setzte mich in den Schaukelstuhl und wartete. Der Heulton setzte ein. Pünktlich auf die Sekunde. Der sandfarbene Hund stand diesmal nicht an der Hecke, sondern mitten auf dem Trampelpfad, der vom Haus durch die Wiesen zum Nachbardorf führte. Diesmal rannte er nicht weg, als ich aufstand und auf ihn zuging. Er winselte leise und trippelte ein paar Schritte rückwärts, den Blick starr auf mich gerichtet. Er wollte, dass ich ihm folge. „Na gut, mach schon“, flüsterte ich und griff mir eine dünne Jacke vom Haken. Der Hund trabte vor mir her.

Wir gingen fast eine Stunde lang. Durch kleine Wäldchen, vorbei an dösenden Schafherden, bis die Lichter von Saßnitz im Nieselregen vor uns auftauchten. Kurz vor dem Ortseingang bog der Hund in einen verwilderten, mit Efeu zugewucherten Feldweg ein. Er blieb vor einem Bungalow stehen, der in den Achtzigern stehen geblieben zu sein schien. Teerpappe am Dach, der Putz blätterte in großen Placken ab, ein alter Wartburg stand auf platten Reifen im Vorgarten. Der Hund setzte sich vor die verbeulte Gartentür, legte den Kopf in den Nacken und begann wieder seinen traurigen, langgezogenen Gesang. Er sang das Haus an. Nicht klagend. Beschwörend.

Licht flammte hinter einem der Fenster auf. Die Tür öffnete sich einen Spalt. Die Stimme einer alten Frau quakte heraus: „Wer ist da? Ich hab einen Baseballschläger, und ich weiß, wie man den benutzt!“ „Ich bin‘s, Anna. Anna Gerber. Die Enkelin von Helga Gerber aus Altenkirchen.“ Die Tür ging etwas weiter auf. Eine runzlige Frau mit einem gefährlich fest umklammerten Spazierstock musterte mich von oben bis unten. „Helga? Die Helga? Himmel, Arsch und Zwirn. Ist sie…“ „Ja, vor zwei Jahren.“ „Komm rein. Und bring das Vieh mit, sonst jault der uns den Mond aus der Umlaufbahn.“ Drinnen roch es nach kaltem Kohleofen und Mottenkugeln. Die Frau stellte sich als Trude vor. „Ich bin die Schwester von Johann“, sagte sie und schenkte mir ohne zu fragen einen steifen Kurzen aus einer abgeschlagenen Flasche Nordhäuser ein. „Deine Oma und ich, wir haben uns nie getroffen. Aber ich wusste, eines Tages wird jemand kommen. Hat nur fünfzig Jahre gedauert. Wie spät ist es? Fast Mitternacht. Die perfekte Zeit für Familiengeheimnisse, was?“

Ich zeigte ihr den Brief meines Urgroßvaters. Sie las ihn mit unbewegter Miene. „Er war ein harter Mann, der Johann. Starrköpfig. Hat seinen Sohn vor die Tür gesetzt, weil der mit achtzehn ein Mädchen aus dem Westen geschwängert hat. Das konnte er nicht ertragen. Später hat er dann gekniffen. Das passt zu ihm.“ Ich unterbrach sie vorsichtig: „Trude, wo ist Klara?“ Trude deutete mit dem Kinn zu einer Tür, die in den hinteren Teil des Hauses führte. „Da. Aber Klara ist nicht mehr. Meine Nichte ist vor sechs Jahren gestorben. Krebs. Aber Klaras Tochter lebt jetzt bei mir. Oder besser: hinter dem Haus. Meine Schwiegertochter sagt, im Haus ist kein Platz. Sie will nicht, dass das Kind ihre eigenen Stöpsel ansteckt mit irgendwelchen Ideen vom Weggehen oder Studieren. Deshalb haben wir ihr einen Wohnwagen schön gemacht. Im Schatten von der alten Garage. Hat sie ein eigenes Reich, sagt meine Schwiegertochter.“ Ihr Tonfall war giftig. Sie traute sich nicht, gegen die Schwiegertochter aufzubegehren, aber sie hasste die Situation.

Ich ging ohne ein weiteres Wort durch die Küche und öffnete die quietschende Hintertür. Hinter dem Haus, in einer feuchten Senke, stand ein ausrangierter, grau angemodderter Bauwagen. Durch die angelaufenen Scheiben drang der Schein einer Petroleumlampe. Ich klopfte leise. Die Tür ging auf. Ein junges Mädchen, vielleicht neunzehn, mit dem gleichen hellblonden Haar wie meine Oma und einem blassen, schmalen Gesicht, sah mich mit großen, ängstlichen Augen an. Zu ihren Füßen kauerte der sandfarbene Hund und klopfte mit dem Schwanz auf die Holzdielen. „Du bist also Klaras Tochter?“, fragte ich sanft. Sie nickte. „Ich bin Marie. Und das ist Findus. Er kam eines Tages einfach an, genau wie ich. Tante Trude sagt, er bettelt bei den Nachbarn um Futter, aber ich glaube, er findet nicht mehr zurück oder will nicht. Wir gehören zusammen. Findus und die Ausgestoßenen, stimmt’s, mein Junge?“ Sie krauelte das Tier hinter den viel zu großen Ohren. „Niemand kommt mich je besuchen. Keiner sucht mich. Ich warte hier jeden Tag, dass sich irgendwas ändert. Aber es ändert sich nie. Sie sagen, ich bin eine Last, und dafür muss ich arbeiten. Von morgens bis abends schrubbe ich die Böden im Haupthaus. Und dafür kriege ich zu essen, sagen sie. Gnädig von ihnen.“ Kein Selbstmitleid. Nur eine traurige Feststellung.

Eine Welle der Wut stieg in mir auf, so heiß und so plötzlich, dass mir schwindelig wurde. Nicht auf mich, nicht auf die Nacht, sondern auf diese Leute, die ein junges Mädchen wie ein herrenloses Tier in einem feuchten Bauwagen verrotten ließen, während sie im warmen Haus saßen. Ich dachte an Onkel Karl-Heinz und seine Frau Gabi. Die gleiche Gier, die gleiche Kälte, nur anders verpackt. „Pack deine Sachen, Marie“, sagte ich. Das Mädchen sah mich an, als hätte ich den Verstand verloren. „Wohin soll ich denn?“ „Du kommst mit mir. Das Haus meiner Oma – deiner Urgroßmutter – steht fast leer. Ich hab drei leere Zimmer. Und ich hab einen Haufen Geld von ihr geerbt, das Onkel Karl-Heinz und Gabi für ihre faule Haut haben wollten. Aber es gehört dir genauso, hörst du? Du bist eine Gerber. Du gehörst in das Haus, das deiner Familie gehört. Und diese Schwiegertochter deiner Großtante kann mich mal kreuzweise.“ Marie weinte nicht. Sie atmete nur einmal tief durch. Ein Zittern lief durch ihren Körper, aber sie nickte. „Findus auch?“, fragte sie leise. Ihre einzige Bedingung. „Findus ist der Star. Ohne ihn hätte ich dich nie gefunden. Er hat mich jede Nacht hergebellt, bis ich endlich kapiert habe. Los jetzt, wir holen deine Klamotten. Morgen holen wir den Rest und melden dich um. Und dann sag dieser Schwiegertochter ein einziges Wort von mir. Sag ihr: Das Haus meiner Urgroßmutter verwalte ich jetzt mit meiner Cousine. Falls sie sich beschweren will, mein Anwalt beißt genauso scharf zu wie Findus hier. Sag ihr das genau so.“ Findus winselte zustimmend und sprang wie ein junger Hund die Stufen zum Bauwagen hinunter. Kein Heulen mehr, ein freudiges Bellen.

Es dauerte eine Stunde, bis wir zurück in Altenkirchen waren. Die Morgendämmerung kroch blassrosa über den Bodden. Ich machte das Gästezimmer mit dem Blick aufs Wasser für Marie fertig. Das Bett, das drei Jahre niemand berührt hatte. Findus rollte sich sofort auf dem alten Flickenteppich vor dem Kamin zusammen und seufzte, als hätte er eine Weltreise hinter sich. Marie stand im Raum und strich mit dem Finger über die Tapete. „Echtes Stroh?“, fragte sie. „Reet vom Dach“, sagte ich. „Das Haus atmet, sagt man. Jetzt atmet es für dich mit. Es hat viel zu lange auf dich gewartet.“ Wir tranken heißen Kakao und ich zeigte ihr die geerbten Unterlagen. Das Haus war nicht nur ein Feriendomizil. Ich hatte den Nutzungsplan schon verworfen. Ich brauchte einen Partner, jemanden, der das Ganze zu etwas aufbaut. Zu einem richtigen Zuhause, einer kleinen Pension oder was auch immer. Ich sah Marie an, wie sie in den Papieren blätterte und die Rezepte meiner Oma für Sanddorn-Marmelade studierte, die sie in einer alten Kladde gefunden hatte. Da wusste ich es.

Am nächsten Morgen ging ich zu Herrn Hansen und erzählte ihm die Kurzfassung. Der alte Mann nahm seine Pfeife aus dem Mund und strahlte. „Hab ich‘s mir doch gedacht. Ein Hund, der aus dem Nichts kommt und in die richtige Richtung bellt, ist kein verdammter Zufall, Anna. Das war die alte Helga. Die hat den geschickt. Die hat nie locker gelassen.“ Noch am selben Tag postierte ich mich am Gartenzaun, als Onkel Karl-Heinz und Gabi mit ihrem fetten Mercedes vorfuhren. Sie hatten wohl durch das Dorf von der neuen Bewohnerin erfahren und kamen, um „zu reden“. „Anna, Schätzchen“, säuselte Gabi und versuchte, mich auf die Wange zu küssen. „Ein fremdes Mädchen im Haus, ist das wirklich klug? Wir müssen zusammenhalten als Familie. Dein Onkel und ich haben da eine viel bessere Lösung für das Hausproblem. Wir könnten es mit einer Leibrente für uns sichern, das ist steuerlich…“ Findus kam um die Ecke geschossen und stellte sich, ohne zu knurren, aber mit der Miene eines Türstehers vom Berghain, eine Pranke auf Gabis High Heel. Sie quiekte auf. Marie erschien mit einer Schaufel in der Hand. „Ich hab das Rosenbeet vom Unkraut befreit, Anna. Herr Hansen sagt, die alten weißen vom Kletterrosen-Stock an der Scheune sind fast ausgestorben.“ Onkel Karl-Heinz lief rot an. „Was soll der Scheiß? Du kannst hier nicht einfach… „Doch, kann ich“, sagte ich ruhig. „Das Haus gehört mir, und Marie lebt hier ab sofort. Sie ist meine Familie. Ihr seid meine Verwandten. Das ist ein entscheidender Unterschied. Ihr habt hier kein Stimmrecht. Die Tür ist da, der Wagen wartet. Ich schlage vor, ihr fahrt. Und solltet ihr je versuchen, uns das Leben schwer zu machen, schicke ich Findus um elf ins Haus von Tante Trude. Und mit ihm einen ganzen Schrieb von meinem Anwalt wegen unterlassener Hilfeleistung und Erpressung durch eure Leibrenten-Idee. Glaubt mir, die Story inklusive Bauwagen gibt die BILD-Zeitung Balsam für meine geschundene Seele.“ Gabi riss ihre Handtasche an sich. Onkel Karl-Heinz starrte mich an, in seinem Gesicht kämpfte Gier mit nackter Angst vor einem Skandal. Die Angst gewann.

Sie fuhren davon, mit aufheulendem Motor. Für immer. Marie kicherte hinter vorgehaltener Hand und drückte Findus die Pfote. Einen Monat später blühte das Rosenbeet. Marie und ich hatten den Bauernladen der Oma wieder eröffnet. Die alte Trude kam jeden Dienstag auf ein Stück Kuchen vorbei und brachte uns das Stricken bei. Und jeden Abend um Punkt elf, wenn alles still ist und die Sterne über dem Bodden hängen, sitzt Findus auf der Terrasse. Aber er heult nicht mehr. Er legt einfach nur den Kopf schief, spitzt die großen Ohren und lauscht dem Wind, der durchs Reetdach fährt. Als würde er sichergehen wollen, dass alle im Haus gut schlafen. Und das tun wir. Endlich.

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